Diplomlehrgang Stresspräventionstrainer – Start 27. Mai 2016, Wien

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In den letzten 10 Jahren sind die Begriffe "Burnout" und "Stress“ sowohl im Alltag, als auch im Gesundheitsbereich inflationär verwendet worden. Was aber ist Burnout? Was ist Stress?

Da es sich bei Burnout nicht um ein klar definiertes Krankheitsbild nach ICD-10 (Klassifikationssystem) handelt, gibt es keine wissenschaftlich genauen Angaben über die Häufigkeit dieses Phänomens. Einzelne Studien sprechen für eine hohe Verbreitung und einen generellen Anstieg von psychischen Störungen mit Auswirkungen im Arbeitszusammenhang. Ca. 1 Million Österreicher gelten als burnoutgefährdet. Ca. 1,5 Millionen leiden unter Stress. Ca. 3 Millionen leiden unter Ein- und Durchschlafstörungen.

Burnout kommt allerdings nicht nur von „einfach zu viel Arbeit“. Darum verschwindet der Zustand des Ausgebranntseins auch nicht „sofort und gleich“, wenn ein Betroffener weniger oder gar nicht mehr arbeitet. Ein Mensch kann nicht nur durch seine Arbeitssituation überlastet sein! Geistig-emotionale Faktoren, Arbeitsweisen, aber auch soziale Systeme spielen eine wichtige Rolle. Insgesamt betrachtet, gerät ein Mensch aus seinem psychischen, körperlichen und sozialen Gleichgewicht, wenn er in einen Burnout-Zustand gerät. Es soll in einer Burnoutprophylaxe nicht nur um Erholung und Rehabilitation gehen, sondern die Betroffenen sollen ihr eigenes körperliches, psychisches sowie soziales „Funktionieren“ verstehen lernen. Sie sollen lernen, Entscheidungen zu treffen, die ihnen gut tun. Dadurch wird der Zustand einer individuellen Work-Life-Balance angestrebt.

Das Konstrukt Stress ist vom Ursprung her ein positiver Ausdruck und hat im Laufe der letzten Jahre eine negative Konnotation im Kontext unseres Berufslebens erfahren. „Stress“ ist durchaus auch ein Modebegriff geworden, den man allzu gerne unkritisch verwendet. Im Diplomlehrgang Stresspräventionstrainer wird positiver und negativer Stress auf multimodaler Ebene (Psyche – Körper – und Sozialsystem) genau beleuchtet! Aus dem Grund „Stress ist nicht gleichbedeutend mit Berufsstress“ wurde der Diplomlehrgang mit verschieden Experten (Ernährung, Medizin, Pädagogik, Pflege, Psychologie, Recht, Sportwissenschaft und Technik) entwickelt und umfasst insgesamt 16 Module.

Man kann negativen Stress nicht nur mit Gesprächen präventiv vermeiden und Stress ist nicht nur Berufsstress. Bei jedem Einzelnen selbst liegt die Verantwortung – mit all seinen Sinnen und Möglichkeiten - Wohlbefinden bei sich und seiner Umgebung herzustellen. Stressoren betreffen all unsere Lebensbereiche. Möglicherweise können auch Lärm, Gestank, eine Wasserader oder Elektrosmog,… für unser Unwohlsein verantwortlich sein und auch physische Krankheiten auslösen.

In unserem Leben sind  PC, Handy, Tablet …mittlerweile allgegenwärtig.

Lehrgangsstart in Wien erfolgt am 27. Mai 2016
Nähere Informationen www.oebbg.at

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